Heißluftpistolen Test 2017

Mit Bosch und Mannesmann Heißluftpistolen aus unserem Test stets haben Sie auch in schwierigen Fällen sehr gute Ergebnisse. Probieren Sie es aus!

Der große Heißluftpistolen Vergleich mit Heissluftgebläse von Bosch, Steinel, Proxxon, Einhell und Mannesmann

Eine Heißluftpistole – auch Heißluftgebläse genannt – gehört zwar nicht unbedingt zur Grundausstattung eines Hobby-Handwerkers, doch bietet sie im Einsatz vielseitige Einsatzmöglichkeiten. Je nach Modell erhitzt die Heißluftpistole den angesaugten Luftstrom auf 100 bis 700 Grad und kann damit zum Beispiel zum Ablösen von alten Farbresten auf Möbeln, Fenstern oder Türen, zum Weichlöten, zum Verformen oder Schrumpfen von Kunststoff oder auch zum Enteisen eingesetzt werden.

Die Funktionsweise einer Heißluftpistole

Eine Heißluftpistole funktioniert im Grunde wie ein herkömmlicher Haarföhn – lediglich die Arbeitstemperatur liegt hier deutlich höher. Wie auch beim Haartrockner wird beim Heißluftgebläse ein Luftstrom angesaugt, mithilfe eines Heizelements erhitzt und über das Austrittsrohr nach außen geblasen. Die Betriebstemperatur sowie die Luftdurchflussmenge kann hierbei bei den meisten Modellen stufenweise reguliert werden. Üblich ist etwa eine Temperatur zwischen 100 und 700 Grad sowie eine Luftdurchflussmenge von 150 bis 500 Litern pro Minute. Während bei günstigen Heißluftgebläsen häufig nur zwei bis drei Gebläse- und Temperaturstufen ausgewählt werden können, bieten hochpreisige Geräte häufig auch eine stufenlose Einstellung.

Für ein präzises Arbeiten sollte die Heißluftpistole außerdem mit verschiedenen Düsen ausgestattet sein. Diese ermöglichen ein punktgenaues Erhitzen und erleichtern dadurch die Arbeit mit dem Heißluftgebläse. Folgende Düsen werden im Einsatz häufig benötigt und sollte daher in jeder Hobby-Werkstatt vorhanden sein.

Die Breitstrahldüse:

Die Breitstrahldüse erzeugt eine breite Austrittsfläche und eignet sich etwa zum Entfernen von alter Farbe oder Bodenbelägen.

Die Reduzierdüse:

Die Reduzierdüse ermöglicht eine punktgenaue Anwendung und kommt überall dort zum Einsatz, wo die Hitze auf nur einen Punkt gerichtet werden muss.

Die Abstrahldüse:

Durch die Abstrahldüse wird die Hitze gezielt abgeleitet und nur auf die gewünschte Fläche gerichtet. Benötigt wird die Abstrahldüse zum Beispiel bei der Entfernung von Farbresten an Fensterrahmen. Um das Glas zu schützen, wird die Hitze hier nur auf den Rahmen geleitet und nicht etwa auf die Scheibe.

Die Reflektordüse:

Die Reflektordüse wird benötigt, um Kunststoff- oder Metallrohre zu erhitzen. Durch den Reflektor wird die Hitze hier direkt um das Rohr geleitet und geht nicht verloren.

Sicherheit geht vor – nur Heißluftpistolen mit Überlastschutz kaufen

Wie auch in anderen Bereichen geht natürlich auch hier die Sicherheit vor. Daher sollten Sie nur Heißluftpistolen kaufen, die über einen integrierten Überlastschutz verfügen. Dieser sorgt dafür, dass das Heißluftgebläse automatisch abschaltet, wenn dieses überhitzt. Durch den Überlastschutz lässt sich das Gerät aus Sicherheitsgründen dann nicht mehr einschalten und kann dadurch abkühlen. In der Regel verfügen die meisten Heißluftpistolen über eine derartige Funktion.

Hinweis: Durch die starke Hitzeentwicklung darf die Heißluftpistole nicht auf Personen, Tiere oder brennbare Materialien gerichtet werden.

Heißluftpistolen im Test – wir testen die verschiedenen Modelle

Planen Sie den Kauf einer Heißluftpistole und sind sich noch unschlüssig, für welches Gerät Sie sich entscheiden sollen? Wenn Sie sich vor dem Kauf über die Stärken und Schwächen eines Elektrowerkzeugs informieren möchten, dann sind Sie in unserem Testportal genau richtig. Wir testen verschiedene Heißluftpistolen und achten hierbei nicht nur auf die Stärken, sondern natürlich auch auf die Schwächen. Durch unsere unabhängigen Testberichte erhalten Sie einen optimalen Überblick über die Funktionen der verschiedenen Heißluftgebläse und finden garantiert das passende Modell für Ihre Ansprüche.

Der Mann des Werkzeugs